Rennrad-Kasseten Vergleich

Allgemeines zur Rennrad Kassette

rennrad kassettenAls Kassette wird der hintere Teil benannt, der bei einem Fahrrad mit Kettenschaltung den Antrieb bildet. Hauptsächlich ist das bei einem Rennrad der Fall und das Zahnkranzpaket ist so mit der Hinterradnarbe verbunden, das es gelöst werden kann. Grundsätzlich bieten sich zwei Bauarten an. Zum einen gibt es den Schraubkranz.
In den 90er Jahren wurde es noch so gehandhabt, dass die Kränze auf die Naben aufgeschraubt wurden, so bildeten sie eine Einheit mit dem Freilauf. Die Kassette wird auf einen Freilaufkörper aufgesteckt, der wiederum mit der Nabe verschraubt ist. Das Ganze wird dann mit einem Verschlussring fixiert. Aufgrund ihrer Vorteile, haben sie in den 90er Jahren die Schraubkränze verdrängt und werden nun, je nachdem, welche Marke es ist, doppelt so teuer gehandelt, wie es bei dem Schraubkranz der Fall gewesen ist. Die meisten Kassetten bieten die Möglichkeit, dass man die einzelnen Zahnkränze austauschen kann, da sie sind nicht fest miteinander verbunden sind. Bei anderen wiederum bilden sie eine Einheit und können nur komplett ausgewechselt werden. Das ist natürlich ein Vorteil, da der Austausch sehr schnell von der hand geht und so gut wie keine Montagefehler auftreten können. Durch eine Kettenpeitsche, die das Zahnradpaket bei einer Demontage fixiert, kann sich der Freilauf nicht mit drehen.

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Wo liegen die Qualitätsunterschiede?

Die Qualitätsunterschiede zeigen sich in der Herstellung, dem Material und dem Hersteller selber. Marken Kassetten von Shimano zum Beispiel bieten eine ganz andere Qualität als Exemplare von einem namenlosen Hersteller. Natürlich ist es immer von der Verarbeitung und dem Material abhängig. Als Vielfahrer oder Rennradprofi sollte man sich selbstredend für eine zwar teurere aber dafür stabilere Rennrad Kassette entscheiden, da für einen Profi Rennradfahrer eine viel höhere Abnutzung vorausgesetzt wird als bei einem Gelegenheits-Radfahrer. Es gibt unterschiedliche Materialien, die ausschlaggebend sind und für eine unterschiedliche Haltbarkeit sorgen. Es gibt Rennrad Kassetten aus Titan, Aluminium oder Stahl. Titan ist dabei das hochwertigste Material, allerdings auch das teuerste. Der Preis einer solchen Kassette kann schnell bei 350 € liegen.

Was ist beim Wechsel zu beachten?

Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Ausnehmungen in die passende Nut von der Kassette eingepasst werden und dass die Zwischenringe und Zahnkränze passgenau aufgesetzt werden. Der Verschlussring wird mit der Hand eingeschraubt um dann die Kassette mit dem passenden Werkzeug festzuziehen.

Welche Rennrad Kassetten halten am längsten?

Die Kassette sollte aus Aluminium sein und in der Regel sind die Shimano oder Campagnolo Schraubkränze am sichersten und halten auch am längsten. Wobei die Campagnolo Kassette aus Stahl besteht. Diese bieten leichte und präzise Schaltübergänge. Die KCNC Kassette ist aus Titan und preislich die teuersten. Titan ist auch das am besten zu nutzende Material, da es sich nicht abnutzt oder bricht. Diese Kassette ist auch Shimano kompatibel, aber nur für ein Rennrad geeignet. Mit dieser Kassette fährt man bei jedem Rennen auf Nummer sicher. Auch ist jede Kassette in den unterschiedlichsten Größen erhältlich, die aber trotzdem auf jedes Rad passen. Diese Kasseten bieten sich an für 9-fach Schaltung oder für 10-fach Schaltung. Auch die Anzahl der Abstufungen ist unterschiedlich. Diese werden in 12-30 Abstufungen angeboten. Das kommt ganz auf die Wünsche und Belange des Fahrers an und welcher Fahrkomfort gewünscht wird. Ebenso ist entscheidend, wie das Fahrrad beansprucht wird und welche Strecken gefahren werden.

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